Das smarte Labor der Zukunft


Das so genannte Labor 4.0, auch Future Lab genannt, ist eine neue Entwicklungsphase des modernen Labors.

Auf der analytica in München werden die neuesten Technologien anwendernah von Experten präsentiert. Zukunftsfähige Lösungen der Informationstechnologie im Labor eröffnen für Wissenschaftler und Betreiber von Laboratorien bisher unbekannte Chancen und Herausforderungen.

Marktführer und innovative Unternehmen

Renommierte Aussteller im Bereich Labor der Zukunft (Labor 4.0) präsentieren die neuesten Produkte und Dienstleistungen.

Welche Branchengrößen und welche aufstrebenden, jungen Firmen aus dem Bereich Future Lab bzw. Labor 4.0 noch dabei sind, sehen Sie im Ausstellerverzeichnis der analytica.

Neuheiten auf der analytica 2018

Neuheiten auf der analytica 2018

• Der Inkubator Bio Spa 8 von Bio Tek (Halle B1, Stand 508) automatisiert alle Schritte vom Liquid Handling bis zum Imaging und zellbasierten Assays unter kontrollierten Bedingungen. Identische oder verschiedene Assays können in bis zu acht Mikroplatten durchgeführt werden.

• Mit dem Injektionssystem LIS von Infors (Halle A3, Stand 307) lassen sich Fütterungsexperimente im Schüttelkolben automatisch und parallel durchführen. Das System besteht aus einer programmierbaren Miniaturpumpe als Steuereinheit und einer Einwegkartusche in Form eines Schüttelkolbendeckels.

Eppendorf (Halle B1, Stand 301) unterstützt die Digitalisierung im Labor mit dem System Visionize zur Vernetzung von Eppendorf-Geräten. Anwender können sich jederzeit und quasi von überall den Status der angeschlossenen Geräte anzeigen lassen. Per E-Mail weist das System auf die Überschreitung voreingestellter Grenzwerte hin. Zudem präsentiert Eppendorf die Workflow-Software-Lösungen eLAB Journal und eLAB Inventor seiner Tochter Bio-ITech.

• Anwender von Beckhoff-Steuerungen für die industrielle Automatisierung können nun Geräte von Alicat (Halle A1, Stand 224) mit dem schnellen und robusten Ether CAT-Protokoll verbinden. Der Anbieter gewährleistet einen umfassenden technischen Support und gibt eine lebenslange Garantie.

• Das automatische Dosiergerät Boramat von Fluxana (Halle A2, Stand 300) ist das erste System für Schmelzmittel in der Röntgenfluoreszenzanalyse, das mit allen gängigen Laborwaagen arbeitet. Die Waage wird ohne weitere Zwischenschritte wie gewohnt kalibriert. Eine intelligente Dosiersteuerung vereinfacht die Bedienung.

Einzigartiges Rahmenprogramm rund um das Labor der Zukunft

Auf der analytica 2018 gibt es interessante Vorträge zum Thema Labor der Zukunft.

Zusätzlich zur Messe bietet unser umfangreiches Rahmenprogramm einzigartige Einsichten in die aktuelle Theorie und Praxis im Bereich Labor 4.0.

Auch das neue Forum Digitale Transformation in Halle B2 bietet an allen Messetagen Produktpräsentationen, Expertenvorträge und Diskussionsrunden rund um Big Data, Chemometrie und Bioinformatik. Renommierte Forscher aus dem In- und Ausland geben einen konzentrierten Überblick über neuartige Methoden und Techniken sowie deren konkrete Einsatzmöglichkeiten.

Beispielhafte Vorträge zum Labor 4.0 und dem Thema digitale Transformation

  • IoT im Labor 4.0 – Auf dem Weg zu Smart Devices Sprecher: von SPECTARIS und Deutscher Industrieverband für optische, medizinische und mechatronische Technologien e.V.
  • Mit Industrie 4.0 und dem Internet der Dinge ins Labor der Zukunft Sprecher: Dr.-Ing. Felix Lenk (Technische Universität Dresden)
  • Sustainable Lab Automation, Sprecher: Matthias Freundel, Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA
  • Wie fit sind wir für das Labor 4.0? Sprecher: Dr. Christoph Jansen (Mettler-Toledo GmbH)
  • LSR Spotlight Forum 2018: Digitalisierung im Labor Sprecher: Dr. Harry Wild (Thermo Fisher Scientific)
  • Your Lab on the Cloud Sprecher: Alec Westley (Thermo Fisher Scientific)
  • Labor 4.0 – wie gelingt die digitale Vernetzung von Laboren mit Auftraggebern? Sprecher: Dr.-Ing. Malte Zur (testXchange GmbH)

Zudem finden Sie auf der analytica Informationen und Trends zum Labor der Zukunft bzw. Labor 4.0 in Theorie und Praxis rund um die Themen:

Informationstechnologie • Software, Auswerteverfahren, LIMS, Datenverwaltung, Datenbanken • Automatisierung • Netzwerke • Labormedizin • Intelligente Laborgeräte, das intelligente Labor • Smarte Laborgeräte , smartes Labor • Laborbedarf • Kommunikation von Laborgeräten, vernetzte Laborgeräte • Prozessdigitalisierung • IP • Big Data • Cloud Computing • Internet der Dinge • Mobiles Internet • Datenbanken

anayltica Conference

analytica Conference

Die analytica Conference ist die wichtigste Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Industrie. Im Internationalen Congress Center München (ICM) sind vom 10. bis 12. April spannende Vorträge zur Digitalisierung des Labors geboten. Hier treffen Forscher, Wissenschaftler und Anwender zu einem direkten Austausch zusammen. In diesem Jahr werden ca. 150 hochkarätige Referenten und rund 1.700 Teilnehmer aus aller Welt erwartet.

Effizient und vernetzt - Labor 4.0 auf der analytica

Vor dem Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung müssen im Labor verschiedene Features und Strukturen neu überdacht werden. Wichtige Zukunftstechnologien haben in der Wertschöpfungskette Labor ihren Platz gefunden und ermöglichen schlankere Prozesse: Das Labor wird zum „Future Lab“. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Informationstechnologie.

Im Labor der Zukunft geht es längst nicht mehr allein um die Kompatibilität von Software in Hardware, um Automatisierungs- und Auswerteverfahren, um Datenbeschaffung und Datenverwaltung oder LIMS, sondern um die Digitalisierung der Prozesse. Der Beginn dieser neuen Entwicklungsphase im Labor erfordert komplexe ganzheitliche Problemlösungen. Die Zahl netzwerkfähiger Laborgeräte mit sogenannten Smart-Funktionen wird rasant wachsen. Das Labor 4.0 beginnt Realität zu werden.

Gerade im wachstumsorientierten Industrielabor geht es darum, die Wirtschaftlichkeit zu verbessern, Strukturen zu optimieren, Flexibilitäten zu erhöhen, Zeiten für „unnötige“ Dinge einzusparen, damit sich die Labormitarbeiter auf die tatsächliche anspruchsvolle Laborarbeit konzentrieren können, um das hohe Qualitätsniveau erfüllen. Entscheidende Erfolgsfaktoren werden dabei Sicherheit, hochauflösende Analysengeräte, modernste Laborausstattung und eine schnelle Datenverfügbarkeit sein.

Automatisierte Abläufe: Das Labor 4.0 steigert die Produktivität

Voraussetzung für das Labor 4.0 ist die uneingeschränkte herstellerunabhängige Kommunikationsfähigkeit von Laborsystemen. Ziel ist es, durch eine kontinuierliche Verfügbarkeit der Daten verschiedene flexible Zusatzfunktionen bis zu überwachten Prüfprozessen zu gewährleisten. Intelligente Module steuern heute schon Klimaanlagen, Jalousien, schalten automatisch Laborgeräte an und regeln verschiedene Abläufe im Labor. Ein Sicherheitsschrank kann heute schon automatisch das Überlaufen von Sammelbehältnissen überwachen und regulieren oder mit anderen Schrankteilen und Geräten kommunizieren. Der Automatisierungsgrad von Chromatographiesystemen wird nicht nur in puncto Laufmittel, Gradienten, Probeaufgabe und Auswertung steigen. Chromatographieabfälle werden heute schon automatisch gesammelt. Eingebaute Kameras in die verschiedensten Tools der Labortechnik steuern intelligent die Dinge in ihrer Umgebung. Zukünftig werden sie auch mit anderen Laborgeräten kommunizieren.

Das Labor 4.0 steht für eine neue Epoche im Labor. Bestehende Gerätetechnologie muss zukunftsfähig gemacht werden, hochverfügbare Datennetzwerke sind zwingend notwendig. Eine gigantische Datenflut muss sinnvoll genutzt werden. Eine schnelle und sichere Übertragung riesiger Datenmengen und IP-basierte Netzwerke erfordern auch eine wirtschaftliche Handhabung der Daten.

Fazit

Das Labor 4.0 revolutioniert die Laborwelt von der Probenlogistik bis zur Datenverwaltung und erlaubt neuartige Ansätze für personalisierte Prozesse. Big Data, Cloud Computing, das Internet der Dinge und das mobile Internet werden als Next-Generation-Technologien in Zukunft eine ganz entscheidende Rolle zur Sicherung von künftigem Wachstum spielen.

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